
Haka-Workshop
Mit Toroa Aperahama
Kia Ora – schön, dass du da bist!
In diesem bewegenden Workshop lernst du den Haka, den rituellen Krafttanz der Māori, direkt von dem Stammesältesten Toroa Aperahama.
Verbinde dich mit deiner Urkraft, erfahre tiefe Verbundenheit und lass dich berühren von dem alten Wissen der Māori.
Was ist Haka?
Haka, das ist Entfesselung unserer Urkraft. Das ist Erdung, Verbundenheit, Entschlossenheit. Haka ist Gemeinschaft.
Haka ist der rituelle Krafttanz der Māori, der zur Vorbereitung auf den Kampf diente (Peruperu) oder für Rituale und Zeremonien (Taparahi). Und einen solchen rituellen Haka Taperahi werden wir an diesem Wochenende lernen.


TANU TE TOKI – Bury the axe
TANU TE TOKI – das ist ein ritueller Haka für den Frieden. Für das Gleichgewicht zwischen dem Weiblichen und dem Männlichen. Ein Haka, empfangen von Toroa, wie unsere Zeit ihn braucht. Denn er bringt uns in unsere wahre Kraft und Größe und zugleich in tiefe Verbundenheit. Mit dem Strom des Lebens, der uns alle trägt und nährt.
Die Männer erschaffen bei diesem Haka einen Raum des Schutzes, in dem die Frauen in ihrer Kraft willkommengeheißen und geehrt sind. In der Mitte unserer Gemeinschaft, dort, wo es ihnen seit Jahrtausenden eigentlich gebührt. Und so ist dieser Haka tiefe rituelle, energetische und gelebte Friedensarbeit.
Lasst uns in unsere Kraft treten. Für den Frieden. Für die Liebe. Für den Wandel. Denn die Zeit ist jetzt!
Das Besondere an Toroas Workshops
Toroa hat ein Herzensanliegen: uns zurückzuführen in die Anbindung an unser Land. In die Erinnerung, dass wir die Indigenen unseres Landes sind. Und so geht es ihm nicht darum, dass wir den Haka, das Kulturgut der Māori, hierher transplantieren. Sondern er schenkt uns das alte Wissen seiner Tradition als Eingangstor zu unserer eigenen Erinnerung.
Wir lernen den Haka auf Māori. Dann übersetzen wir ihn in unsere Sprache. Und tanzen ihn in unserer Sprache. Denn die Kraft, der wir im Haka begegnen, ist universell. Und unsere Sprache macht sie für uns auf tiefe Weise fühlbar.
Ich werde nie vergessen, wie ich zum ersten Mal erleben durfte, als am Ende meines ersten Workshops mit Toroa Männer und Frauen den Haka erst auf Māori und dann auf deutsch tanzten. Das ist der Moment, von dem Toroa sagt: „Then the energy goes through the roof!“
Toroa
Toroa bezeichnet sich immer wieder als „grumpy old Māori“. Doch ich erlebe ihn als einen Mann mit einem riesigen Herzen und einer unendlichen Liebe. Für unsere Mutter Erde. Für unsere Kinder, die die Zukunft sind. Nie werde ich vergessen, wie er auf dem ersten Haka-Workshop, den ich mit ihm veranstalten durfte, einen 12-jährigen Jungen zum „Little Chief“ ernannte. Und ich erlebe ihn als einen Mann mit einem tiefen Anliegen. Für die Heilung der Erde. Für die Heilung des Gleichgewichts zwischen dem Weiblichen und dem Männlichen nach Jahrtausenden des Patriarchats. Und dafür, dass wir uns erinnern, dass wir die Indigenen unseres Landes sind, „he tangata Whenua“. Und ja, Toroa kann „grumpy“ sein: wenn Verwässerung an die Stelle von Wahrhaftigkeit tritt. Wenn wir beliebig aus indigenen Kulturen pflücken, was uns gerade in den Ritualkoffer passt. Wenn wir den Ursprung nicht ehren. Denn Toroa steht für ein altes Wissen, dem wir in dieser Klarheit nicht mehr oft begegnen.

Flyer zum runterladen:
Wenn Du Menschen kennst, die das Haka-Wochenende rufen könnte, teile den Flyer gerne!